ROOSTERS Malgrat '03
Alle Jahre wieder ...
Auch dieses Jahr zog es die Roosters nach Malgrat de Mar um das alljährliche Pfingstturnier zu gewinnen. Schon die Anreise wurde zelebriert wie eh und je.
Da wir wieder im selben Hotel gastierten, wie im Jahr zuvor, hofften wir wieder auf den riesigen Gemeinschaftsbalkon. Aber irgendwie hatte man in diesem Jahr vor uns eins reinzudrücken. Statt gemeinschaftlichem bräunen auf dem Balkon, Ausblicke auf die morgendliche Müllentleerung.
Die Tauglichkeit der Betten war ja eigentlich schon bekannt, einige mussten sich dennoch immer wieder davon überzeugen.
Am nächsten Tag stand erstmal das Basketballturnier an, weswegen wir ja angereist waren. Im ersten Spiel gegen Pforzheim war leider nicht viel zu holen. Die Gegner waren uns körperlich und personell überlegen und spielten gekonnt ihre Vorteile aus. Zu allem Überfluss wurden wir auf der Centerposition „extrem“ geschwächt, da sich Christian Grupp einen Bänderriss zuzog.
Im zweiten Vorrundenspiel gegen Pinneberg, die auch überlegen wirkten, malte man sich nun keine großen Chancen mehr aus. Doch diese wussten nicht so recht wie gegen Michael Gelz (5 Dreier, 18 von 25 Punkte, 1 Korbleger verlegt!!) zu verteidigen. Mit der Schlusssirene hätte er das Spiel noch entscheiden können, doch der Ball prallte von der Vorderkante des Ringes ab.
Das letzte Spiel gegen die Altherrentruppe aus Santa Susanna ging völlig in die Hose. Die alten Herren spielten ihre große Erfahrung (zusammen bestimmt 1000 Jahre Basketball auf dem Spielfeld) gekonnt aus und schossen uns von jenseits der Dreierlinie aus der Halle. Da wir aber den Vorsprung auf unter 27 Punkte (!!) halten konnten, gaben uns die Pforzheimer, die deshalb eine Runde weiterkamen, einen aus!
Die Operation Titelgewinn musste so erst einmal um ein Jahr verschoben worden.
Eigentlich auch nicht schlecht, so konnten wir uns schon umso mehr „erholen“.
Traditionell wurde die Meile von unserem Hotel bis hin zur angesagtesten Disco, dem „QK“, von nun an unsicher gemacht. Die große Entfernung machte einigen (einem) sehr zu schaffen, besonders der Rückweg morgens um 6 Uhr kam einem fast endlos vor. Immerhin sah man gleich mehrere Wege, die wohl nach Hause führten :)
Dem Gruppenzwang erlegen, wurden fast alle zu Hiphoppern und OGs „gleichgeschaltet“.
Während sich einige mit dem weiblichen Geschlecht beschäftigten,
entdeckten andere gänzlich andere Seiten aneinander.
Den Rest der Woche verbrachten wir so im Nachtleben von Malgrat, am Strand oder am Pool.
Eine Legende besagt, dass es einige wenige gab, die ein Frühstück zu Gesicht bekommen haben. Aber belegt ist das bis heute nicht.
Und wie jedes Jahr fiel der Abschied schwer. Doch es gibt einen Lichtblick. Wir sind mit Sicherheit schon wieder angemeldet fürs nächste Jahr.
Malgrat 2004 wir kommen …
mehr Bilder gibts hier: Malgrat 2003
[15. Juni 2003]
